Pfingstgottesdienst_1

„Sturm, Feuer und Sprache an Pfingsten“

Ursprünglich war geplant, den Gottesdienst an Pfingsten im Freien zu feiern. Aber das Wetter am Pfingstsonntag war wie im April: Nahezu stündlich wechselten sich Sonne und Regenschauer ab. So blieb nichts anderes übrig, als den Gottesdienst kurfristig zu verlegen und in der Christuskirche zu feiern. Aus dem gleichen Grund musste schon der Gottesdienst, der an Christi Himmelfahrt auf dem Grillplatz bei Sollern geplant war, in die Christuskirche verlegt werden. Umso dankbarer zeigte sich Pfarrer Christian Bernath dass doch noch über 45 Besuchern zum Pfingstsonntags- Gottesdienst waren.

Musikertrio „Wamaluru“ mit feuriger Musik

„Pfingsten bewegt. Pfingsten verbindet. Pfingsten begeistert" — war das Motto des Gottesdienstes mit Pfarrer Christian Bernath, Prädikant Stephan Strohmeyer und Lektorin Hanne Schmidt auf besondere Weise: Musikalisch ausgeschmückt wurde der Morgen durch die bekannte Musikgruppe Wamaluru. Seit mittlerweile 20 Jahren erschafft Wamaluru – das sind Martina Falk und Alexander Franke aus Kelheim sowie Christian Sendtner aus Riedenburg– mit viel Herz und Gefühl Instrumentalstücke. Zu Beginn des Gottesdienstes begann das Trio mit ihren Instrumenten mit einer Atemübung.

Pfingsten_2 Mit Gedanken zum Pfingstbild stimmte Prädikant Stephan Strohmeyer auf den „Sturm“ ein. „Plötzlich setzte vom Himmel her ein Rauschen ein wie von einem gewaltigen Sturm – und das ganze Haus, in dem sie sich befangen, war von diesem Brauen erfüllt“. Und dieser Sturm trifft die Menschen von damals ganz tief – trifft sie in den Fundamenten ihres Seins. Das ist nicht nur eine äußere Erscheinung, ein Naturereignis, ein Jahrhundertsturm – nein! Dieser Sturm verändert sie bis ins Mark!
So wie es damals den Jüngern ging, ergeht es auch uns in der heutigen Zeit. Aus Fischern werden Botschafter der neuen frohen Botschaft von Jesus, seinem Leben und seinem Wirken als Sohn Gottes. Das können wir bezeugen, das haben wir selbst erlebt, und dafür stehen wir mit unserem Glauben und Wort ein.

Lektorin Hanne Schmidt erläuterte das Pfingstbild „Feuer“ in ihren Worten „Pfingsten ist Feuer und ist Aufbruch“.

Pfarrer Christian Bernath ergänzte die Predigt im dritten Teil mit seinem Pfingstbild von Sprachverständigung. So wie die Menschen zu Jesu Zeiten in verschiedenen Sprachen redeten – und sich verstanden – so ist es auch heute auf der ganzen Erde. Mit Gitarre, verschiedenen Hang-Hang, Didgeridoos sowie einem Monochord stimmte Wamaluru die Besucher treffend zum Titel „Einklang“ ein – so wie damals an Pfingsten mit Sturm, Feuer und Sprache.

In den Fürbitten und im Vaterunser brachten die Gläubigen ihre Bitte, aber auch ihren Dank, zu Jesus. „Dieser Gottesdienst hat mir so richtig gutgetan, die tolle Predigt und dazu die passenden Klänge von Wamaluru“, schwärmte eine Besucherin. „Die mystischen Klänge in der wunderschönen Christuskirche sind so wohltuend und eine gute Bereicherung zu Orgel, Keyboard und Gesang“, meinte ein weiterer Besucher.



Waldweihnacht_1

Ostergottesdienste trotz Coronavorschriften sehr gut besucht.

Mit einem reichhaltigen Gottesdienstangebot an Ostern ist es uns gelungen, möglichst vielen Christen die Möglichkeit an Präsenzgottesdienste zu ermöglichen – umso größer war die Freude, dass dies so viele angenommen haben, auch wenn die Gottesdienste nur in eingeschränkter Form stattfinden konnten. Musikalisch umrahmte Organist Dr. Reinhart Schmidt aus Altmannstein, das Gesangsduo Bernhard und Hanna Hegenberger aus Tettenwang sowie Laura Cojocaru aus Essing mit Querflöte und Klarinette und Christoph Rasthofer mit Gitarre.

Karfreitag Altar

Abendgottesdienst am Gründonnerstag

Das Osterfest begann mit einem feierlichen Gründonnestaggottesdienst am Abend. Mit Beichte und musikalischer Umrahmung von Dr. Reinhart Schmidt an der Orgel und Stefanie Kisker auf der Blockflöte war es besonders festlich gestaltet.

Karfreitag Altar

Gottesdienst am Karfreitag

„Jesus ist für uns gestorben und auferstanden“ Würdevoll gedachten am Karfreitag Vormittag die Gläubigen der Todesstunde Jesu. Auf dem ansonsten festlich geschmückten Altar wiesen ein schwerer Stein, eine geflochtene Dornenkrone und eine rote Rose auf das Leiden von Jesus Christus hin. Lektorin Hanne Schmidt aus Altmannstein unterstützte Pfarrer Christian Bernath beim Gottesdienst. Die einzelnen Lieder stimmten die Gläubigen auf die bitteren Stunden des Kreuzwegs ein.

-hhe-

Ostern in der Kirche

Ostern

„Jesus ist auferstanden – er ist wahrhaftig auferstanden“ – das ist die Kernaussage der Ostergottesdienste in der Christuskirche Riedenburg an Ostersonntag und Ostermontag. Entsprechend der coronabedingten Hygienemaßnahmen wurden die Osterbotschaft in drei Gottesdiensten mit Pfarrer Christian Bernath mit reduzierter Besucherzahl gefeiert und so die Osterfreude in die Familien und Dörfer der Kirchengemeinde getragen.
„Wir feiern an Ostern das Fest des Lebens - Ob zuhause oder im Gottesdienst vor Ort in der Gemeinde, die christliche Botschaft von Ostern bleibt dieselbe: Jesus Christus ist auferstanden, er hat den Tod besiegt“, so Pfarrer Christian Bernath am Ostersonntagmorgen.

Osternachtfeier um 6 Uhr am Ostersonntag

Ostern in der Kirche Früh aus den Federn ging es am kühlen Ostermorgen bei Minusgraden. Unter Vogelgezwitscher fanden sich die Gläubigen am Kirchvorplatz um das lodernde Osterfeuer ein, welches Carlo Kelp entzündet hatte. „Vielleicht habt Ihr heute an diesem herrlichen Ostersonntag schon die Worte *Der Herr ist auferstanden* gesagt und ein *Er ist wahrhaftig auferstanden* als Antwort bekommen“, fragte Pfarrer Christian Bernath am Osterfeuer.
Bei Sonnenaufgang war der Frühgottesdienst in der Christuskirche ein besonderes Erlebnis: „Den Ostertag in der Morgendämmerung am Osterfeuer zu begrüßen und den frühen Ostermorgen mit einer Lichtfeier fortzusetzen, ist bewegend und eindrücklich“.
Mesnerin Hanna Hegenberger teilte an jedem Besucher kleine Osterkerzen aus. Als Pfarrer Christian Bernath mit der brennenden Osterkerze in das Gotteshaus einzog und dieses mit dem dreimaligen Gesang „Christus Licht der Welt – Gott sei ewig Dank!“ ertönte, erfüllte das Licht die Christuskirche. (Bild oben)

Ostern in der Kirche

Ostersonntag: Gottesdienst um 10 Uhr


Auch beim 10-Uhr-Festgottesdienst, zu dem die drei Kirchenglocken einluden waren alle (Corona-möglichen) Plätze besetzt. „Auf, auf mein Herz mit Freuden“ – so erklang das Eröffnungslied und mit dem Glorialied „Er ist erstanden“ war es ein ergreifender Gottesdienst.

„Wer Ostern kennt, braucht nicht zu verzweifeln“ war das Thema der Ansprache von Pfarrer Christian Bernath. Die Predigt ist zum Nachlesen und Herunterladen auf der "EXTRA-Seite" veröffentlicht.


Osterfeier im Kirchgarten

Ostermontag Zum Höhepunkt der österlichen Tage engagierten sich am Ostermontag die Konfirmanden und Jugendlichen Thea (mit Keyboard) Carolin, Annika, Mirjam, Melina und Isabell beim Vortragen der österlichen Szenen an der Kirchentreppe und am Gartenhäuschen zum Thema „Der Stein ist weggerollt“.
Heilig Abend Biergarten 1 Anhand eines Bodenbildes gestalteten die Geschwister Annika und Carolin Herbst eine Station vor dem Gartenhäuschen. „Seht, welch ein Morgen – Christus ist auferstanden“ sangen Bernhard und Hanna Hegenberger. Zum krönenden Abschluss luden Melina und Isabell alle Kinder und Erwachsenen zum Ostereisuchen im Pfarrgarten ein. Bei der österlichen Entdeckungstour rund um die Kirche erlebten nicht nur die Kinder viele Überraschungen. Die gelungene Osterfeier freute auch Pfarrer Christian Bernath und sein Team.

-hhe-